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Suchbegriff: Finanzen & Wirtschaft

Der Artikel befasst sich damit, wie die Abhängigkeit der Weltwirtschaft von zwei wichtigen Wirtschaftsmotoren – den US-Kapitalmärkten und den chinesischen Exportfabriken – mit erheblichen Risiken verbunden ist. Während diese „Fabriken” das Wachstum im Jahr 2025 vorangetrieben haben, stellen sie nun erhebliche Herausforderungen dar, darunter potenzielle Finanzblasen, Schuldenprobleme und geopolitische Handelsspannungen. Der Autor warnt Anleger davor, sich auf passive Strategien zu verlassen, und empfiehlt stattdessen einen taktischeren Ansatz. Er betont, dass man sich auf verschiedene Szenarien vorbereiten müsse, darunter sowohl eine positive Konjunkturbelebung als auch eine mögliche Stagflation.
In Deutschland stieg die Zahl der zwangsversteigerten Immobilien im Jahr 2025 um 4,7 %, wobei 14.082 Immobilien auf gerichtliche Anordnung versteigert wurden. Der Gesamtmarktwert stieg um 10,7 % auf 4,76 Mrd. Euro, wobei vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser (50 % der Versteigerungen) betroffen waren, gefolgt von Eigentumswohnungen (20 %) und Gewerbeimmobilien. Der Anstieg ist laut einer Analyse der Amtsgerichtsdaten durch Argetra auf die schwache wirtschaftliche Entwicklung und die steigende Zahl von Verbraucherinsolvenzen zurückzuführen.
Der deutsche PropTech-Markt erreichte 2025 mit 1.472 Unternehmen einen Rekordwert, was einem Anstieg von 17 % gegenüber 2024 entspricht, befindet sich jedoch in einer Konsolidierungsphase, da 41 Unternehmen mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen haben und die Zahl der Neugründungen rückläufig ist. Während die Risikokapitalfinanzierung um 17 % auf 846 Millionen Euro zurückging, stieg die Fremdkapitalfinanzierung auf rund eine Milliarde Euro, was auf eine Verlagerung der Finanzierung dieser digitalen Immobilienunternehmen hinweist, da sie zunehmend in die traditionelle Infrastruktur- und Vermögensfinanzierung integriert werden.
Die Mieten für erschwingliche Wohnungen in den acht größten Städten Deutschlands stiegen im zweiten Halbjahr 2025 um 7,7 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum und übertrafen damit deutlich den Anstieg von 2,2 % für teure Wohnungen. Berlin wies mit einem Anstieg der erschwinglichen Mieten um 13,1 % und einem Rückgang der teuren Mieten um 2,3 % die extremste Divergenz auf. Insgesamt moderierten sich die Angebotsmieten in allen Segmenten auf einen Anstieg von 4,4 % gegenüber 7,7 % im Vorjahr, wobei die durchschnittlichen Neumietpreise bei 18,17 € pro Quadratmeter lagen.
Die Wirtschaftsexperten Gita Gopinath und Martin Wolf diskutieren die Wirtschaftsaussichten für 2026 und untersuchen dabei Risiken wie KI-Investitionen, die die Auswirkungen von Zöllen ausgleichen, potenzielle Finanzkrisen und die Nachhaltigkeit des US-Dollars als weltweit dominierende Währung, wobei sie vor einer Schwächung der globalen Wirtschaft warnen.
Die Bank of Japan hat Pläne für weitere Zinserhöhungen angekündigt, während der japanische Politiker Takaichi das Parlament aufgelöst hat, um Neuwahlen anzusetzen, was die gleichzeitigen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen in Japan verdeutlicht.
Der japanische Yen gab nach der weithin erwarteten Entscheidung der Bank of Japan, die aktuellen Zinssätze beizubehalten, leicht nach. Die Währung stand aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Wirtschaftspolitik und der Haushaltslage Japans unter anhaltendem Verkaufsdruck. Der Artikel verweist auch auf eine allgemeine Schwäche der asiatischen Währungen, darunter die indonesische Rupiah, die ein Rekordtief erreichte, während der Schweizer Franken als sicherer Hafen an Wert gewann.
Die asiatischen Aktienmärkte eröffneten am Freitag überwiegend höher, wobei der japanische Nikkei und Topix Gewinne verzeichneten, nachdem die Bank of Japan die Zinssätze bei 0,75 % belassen hatte. Während die chinesischen Märkte eine gemischte Performance zeigten, stieg der südkoreanische Kospi-Index deutlich an und überschritt erstmals die Marke von 5.000 Punkten. Der Handel wurde von den japanischen Inflationsdaten und der politischen Unsicherheit im Zusammenhang mit den bevorstehenden Wahlen beeinflusst.
Der ehemalige Beamte der Schweizerischen Nationalbank, Jean-Pierre Danthine, schlägt vor, die verfassungsmäßige Schuldenbremse der Schweiz zu ändern, um Klimainvestitionen zu ermöglichen, und argumentiert, dass finanzpolitisch verantwortungsvolle Investitionen mit positiven Renditen davon ausgenommen werden sollten. Der Artikel untersucht sowohl die theoretischen Vorzüge als auch die praktischen Herausforderungen dieses Vorschlags, wobei der Experte Christoph Schaltegger vor Umsetzungsrisiken warnt und die Erfahrungen Deutschlands als Warnung vor einem möglichen Missbrauch dieser Flexibilität anführt. Die Analyse präsentiert eine ausgewogene Debatte über die Optimierung der Finanzvorschriften unter Wahrung der Finanzdisziplin.
Der Swiss Market Index (SMI) dürfte angesichts der anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten und Marktvolatilität etwas schwächer eröffnen. Während die Edelmetalle Gold und Silber ihre Rekordjagd fortsetzen, bleibt der Schweizer Franken stark, was den Schweizer Exporteuren Gegenwind beschert. Die globalen Märkte zeigten eine gemischte Performance, wobei die asiatischen Märkte überwiegend positiv tendierten, während die Besorgnis über die politische Unberechenbarkeit in den USA und die ungelösten Konflikte in Grönland und der Ukraine die Vorsicht der Anleger weiter schüren.

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